Am vergangenen Samstag fand unsere gemeinsame Einsatzübung mit dem Ortsverband Lebach auf dem Übungsgelände der Landesfeuerwehrschule in Saarbrücken statt. Im Rahmen dieser Übung gab es verschiedene Einsatzaufträge, die wir gemeinsam bearbeiteten. Das Hauptszenario war ein teileingestürztes Haus nach einer Gasexplosion. Sieben Personen galten als vermisst und mussten durch die Einsatzkräfte gesucht und gerettet werden. Zudem war es notwendig, eine Gebäudewand abzustützen, um das Betreten des Kellers und des Haupteingangs zu ermöglichen. Um trotzdem schon in das Gebäude zu gelangen, suchten unsere Einsatzkräfte zunächst einen anderen Weg in das Trümmerhaus. Nach der erfolgreichen Abstützung wurde klar, dass Teile des Kellers überflutet waren, welche zunächst abgepumpt werden mussten, um weitere Arbeiten durchführen zu können.
Parallel dazu hatte eine zweite Gruppe Helfer die Aufgabe, einen sogenannten Bereitstellungsraum zu errichten. Dieser dient dazu, eine Unterbringungsmöglichkeit und Pausenbereich für die Einsatzkräfte zu bieten. Dazu wurden sowohl ein Zelt als auch einige Sitzmöglichkeiten errichtet.
Die Aufgaben wurden gemeinsam durch die beiden technischen Züge unserer Ortsverbände abgearbeitet, die jeweils durch einen Zugtrupp geleitet wurden. Die Übung wurde durch ein gemeinsames Organisationsteam aus beiden Ortsverbänden vorbereitet, das auch als Übungsleitung die Durchführung der Aufgaben begleitete. Nachdem alle Aufgaben erfolgreich bewältigt wurden, endete der Übungstag mit einem gemeinsamen Mittagessen.
Wir danken den Organisatoren für die interessante Ausbildung und die Möglichkeit, die Örtlichkeit der Landesfeuerwehrschule nutzen zu können.
Zur StAN(dard)-Austattung der Bergungsgruppe gehört ein modulares Gerüstsystem - das Einsatzgerüstsystem, kurz EGS. Dies kann unter anderem genutzt werden, um behelfsmäßige Übergänge und Stege zu bauen. Im Rodener Ellbachtal, neben der durch uns neu gebauten Brücke (mehr dazu auf unserem Profil), sind die Bedingungen aufgrund der Höhenunterschiede und des Ellbachs genau richtig, um die Grundlagen des Einsatzmittels zu vermitteln, sowie sich mit den Bauteilen und der Funktionsweise auseinander zu setzen. So konnte hier ein Steg erbaut werden, der bspw. als Ersatz für zerstörte Fußgängerbrücken genutzt werden kann.
P.S.: Der Begriff "StAN" bezeichnet den Stärke- und Ausstattungsnachweis, der innerhalb des THW definiert, welche Austattung und Aufgaben zu den einzelnen Teileinheiten gehören.
Im Rahmen einer Bereichsausbildung im Ortsverband Beckingen konnten vier unserer Einsatzkräfte ihre Befähigung zum Bedienen und Führen einer Hubarbeitsbühne absolvieren. Die Teilnehmer aus insgesamt fünf Ortsverbänden wurden sowohl theoretisch als auch praktisch geschult und hatten die Gelegenheit, an verschiedenen Geräten zu üben. Die Funktion des Bedieners Hubarbeitsbühne ist eine Voraussetzung, um bspw. die Befähigung zu erlangen, Kettensägenarbeiten nach Unwettern aus Arbeitskörben durchzuführen. In Hinblick auf den Arbeitskorb des LKW-Ladekrans der Fachgruppe Wassergefahren konnte unser Einsatzwert nochmals gesteigert werden.
Vielen Dank den Ortsverband Beckingen und die Regionalstelle Merzig für die Durchführung der Bereichsausbildung.
Auch in diesem Jahr beteiligten wir uns gemeinsam mit unserer Jugendgruppe am Familienaktionstag in Saarlouis. Wir konnten dort den Besuchern das Technische Hilfswerk näher bringen und einige unserer Fahrzeuge ausstellen. Für die kleinen Besucher sorgten wir mit verschiedenen Spielen für Spaß und Abwechslung. Groß und Klein beantworteten wir jegliche Fragen rund um das THW.
Am Freitag, dem 22.05., führte unser Zugtrupp eine Ausbildung durch. Diesmal ging es um das Thema Vermessung mittels Nivelliergerät. Das Nivelliergerät wird überwiegend zum Vermessen von Höhenunterschieden verwendet. Bei unserem Gerät handelt es sich um ein klassisches Nivelliergerät mit Nivellierlatte, das auf einem Stativ verwendet wird. Mit Hilfe der Skala auf der Nivellierlatte können die gemessenen Werte abgelesen werden. Durch das mehrmalige Wiederholen an den verschiedenen Messpunkten kann somit ein Höhenunterschied errechnet werden. Das Vermessen mittels Nivelliergerät trägt einen wichtigen Teil zur Erkundung bei. Unser Zugtrupp hatte bei dieser Ausbildung die Möglichkeit, sich mit diesem Gerät vertraut zu machen.
Viele Bürgerinnen und Bürger melden sich derzeit bei den THW-Dienststellen, um Erdbeben-Betroffenen zu helfen. Hier folgen einige Hinweise zur Hilfe durch Spenden.
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